Softporno bedeutet simulierten sexuellen Inhalt: Nacktheit und sexuelle Situationen ohne explizite, ungesimulierte sexuelle Handlungen vor der Kamera. Das ist eine Beschreibung dessen, was eine Prüfstelle oder eine Sendeaufsicht passieren lässt, kein Urteil über den Ehrgeiz eines Films oder die Ernsthaftigkeit einer Darstellerin.
Im Deutschen ist „Softporno“ dabei kein übersetzter Begriff, sondern das eigene, seit fünfzig Jahren gebräuchliche Wort für diese Kategorie, mit einer eigenständigen westdeutschen Filmgeschichte. In den Jahren vor der Legalisierung der Hartpornografie 1975 entstand im westdeutschen Kino eine Welle kommerzieller Softpornofilme, zu deren bekanntesten und langlebigsten Titeln die Schulmädchen-Report-Filmreihe zählt. Diese Filme liefen im regulären Kinoverleih, nicht im Untergrund, und bereiteten damit ein Massenpublikum auf Themen vor, die die Filmindustrie ab 1975 offener bedienen durfte. Genaue Erscheinungsjahre der einzelnen Folgen, die verantwortliche Regie und die exakte Zahl der Fortsetzungen sind — konsistent mit unserer Schwesterseite zur Legalisierung 1975 — in unserer bisherigen Recherche nicht gegen eine deutschsprachige Primärquelle geprüft und werden deshalb hier nicht einzeln behauptet.
Die bare Bezeichnung „Softporno“ allein ist im Deutschen überwiegend eine Watch-Intent-Suche — sie zieht dieselbe kostenlos/stream-Suchabsicht an, die dieses Programm bei jeder Kategorie ausdrücklich ausschließt. Erst die auf Darstellerinnen oder Geschichte bezogene Form trägt die redaktionelle Absicht, die diese Seite bedient — der Grund, warum das Primärkeyword dieser Seite „softporno darstellerinnen“ lautet, nicht das bloße Wort.
Auf internationaler Ebene entstand aus derselben Grundunterscheidung eine eigene Handelsgeschichte: das Kabel-Spätprogramm der 1980er- und 1990er-Jahre, der Direct-to-Video-Erotikthriller, und die Pipeline von Playboy-Playmates und Penthouse-Pets ins Filmfach. Fast jede hier geführte Person ist deshalb, faktisch betrachtet, eine Mainstream-Filmschauspielerin oder ein Glamour-Model, keine Pornodarstellerin — jeder Eintrag benennt das ausdrücklich.